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Aurea
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Aurea

UnityARMultiplayerStudent Project

Gameplay Programmer

Aurea steht für Augmented Reality Arena. Im Kern ein rundenbasiertes Monsterbattle-Spiel fürs Handy, irgendwo zwischen Yu-Gi-Oh und Pokémon, aber in AR. Man sammelt Monster und levelt sie durch Kämpfe gegen andere Spieler. Jedes Monster bringt eigene Fähigkeiten mit, und spannend wird's durch Positions-Synergien: stellst du bestimmte Monster neben bestimmte andere, verstärken sich Fähigkeiten gegenseitig — Aufstellung zu planen war genauso wichtig wie die Monster-Sammlung selbst.

Der AR-Twist: der Kampf findet auf deinem Wohnzimmertisch statt oder nimmt mit AR Foundation deinen ganzen Garten ein. Du legst deinen Zug fest, dann arbeiten die Monster ihn ab, dann ist der Gegner dran — und während das läuft, kannst du physisch um die Szene herumgehen und die Action von jeder Seite betrachten.

Ursprünglich sollte das Ganze übrigens ein Machine-Learning-Projekt werden. Das war eine Vorgabe unserer Professorin, und das erste Semester haben wir entsprechend durchgeplant — inklusive Sondervorlesungen in Machine Learning nur für uns, damit wir die Gegner-KI selbst trainieren konnten. Dann mitten im Projekt: „Ähm, das wird zu eng zeitlich mit dem ML-Training, macht doch einen Multiplayer draus." Das war ein heftiger Umbau, hat aber am Ende tatsächlich funktioniert.

Gebaut haben wir das Ganze mit sechs Leuten — drei Programmierer, drei Artists — über zwei Semester. Ich war einer der Programmierer und habe hauptsächlich an AR Plane Detection, der Multiplayer-Synchronisation zwischen den Spielern und dem Gameplay-Feel gearbeitet. Gelernt habe ich dabei vor allem eins: AR ist anstrengend. Multiplayer ist nochmal deutlich anstrengender. Beides gleichzeitig in einem Studentenprojekt zu stemmen ohne komplett unterzugehen, ist nicht ohne. Trotzdem — oder gerade deswegen — hat Aurea am Ende einen Medienpreis unserer Hochschule gewonnen.

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